DIfHO | Fallbeispiele | Traberstute "Deflorata"

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FALLBEISPIEL TraberstuteDEFLORATA

>> Vorher-Nachher-Galerie anschauen.

Deflorata“ kam am 01. Juni 2004 nach einer 6-monatigen Odyssee bei zwei verschiedenen Fachtierärzten für Pferde mit einer völlig vereiterten und komplett unterminierten Medialwand des linken Vorderhufes zur stationären Aufnahme.

Zuvor waren ihre Hufe aufgrund einer vorangegangenen Reheerkrankung bis über die Hufkrone hinaus eingegipst worden, was zu einer ausgedehnten Zerstörung der Saum- und Kronlederhaut führte.

Bei der stationären Aufnahme wurde eine völlig vernachlässigte, verschmutzte und stark eiternde Hufkrone vorgefunden. Bei der ersten Wundreinigung und Teilresektion wurde festgestellt, dass inzwischen die gesamte mediale Hufwand, die Zehenwand und Teile der lateralen Zehenwand durch den monatelangen eitrigen Prozess unterminiert waren.


(2. Juni 2004)
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Um den Eiterherd behandeln zu können, war die totale Resektion der unterminierten und völlig isolierten Hufwandanteile erforderlich.


(9. Juni 2004)
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Auf den folgenden Aufnahmen ist der tiefe Eiterherd in der behaarten Hufpartie, aber ebenfalls das zügige Abtrockenen und Verhornen der Wandlederhaut nach der Resektion erkennbar, sowie der nekrotische Anteil und der teilweise Verlust der medialen Kronlederhaut.


(14. Juni 2004)

(20. Juni 2004)

(28. Juni 2004)
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Im Bereich und infolge dieser ehemaligen Nekrose wird nachfolgend kein physiologisches Röhrchenwandhorn heruntergeschoben, wobei das vollständige Verhornen der Hufwandlederhaut ausschließlich durch modifiziertes Horn der Saum- und Wandlederhaut erfolgte.


(15. August 2004)
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(3. Oktober 2004)
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(November 2004))
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Neben der äußeren Wundbehandlung kam es auch hier wesentlich darauf an, den betroffenen Huf mittels spezieller Hufpolstertechniken zu seiner physiolgischen Form zurück zu führen. In welchem Maße dies trotz des erheblichen Handicaps gelungen ist, zeigen die Fotos der Lateralwand.
(siehe 15. August unten, 3. Oktober unten, November Mitte)