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"Da kann man nix machen!"

Witjas, ein erst 8 jähriger WB – Wallach war über viele Monate immer wieder ohne erkennbare Ursache lahm. Der linke Vorderhuf war völlig aus der Form geraten, die übrigen Hufen relativ gerade. Antwort des staatlich geprüften Hufschmiedes auf die Nachfragen der Besitzerin bezüglich des krummen Hufes: „Da kann man nichts machen.“

 

 

Im Sommer 2006 schmerzten Witjas’ Füße unter den Beschlägen so sehr, dass er auch im Stand versuchte zu entlasten (siehe erstes Foto). Auch die angebrachten Keile hatten keine Erleichterung gebracht, der Huf hatte sich „dazwischen gehängt“, die mediale Hufhälfte hat völlig den Halt verloren und ist extrem abgesunken (siehe Ansicht von hinten). Das Eisen ist auf Wanderschaft gegangen, so dass der äußere Aufzug sich in die Hufwand gearbeitet hat (siehe Seitenansichten).


 

 

 

Mit Aufnahmen dieses Zustandes suchte sich die Besitzerin Hilfe in einem regionalen Forum, nachdem ein weiterer Schmied das wieder einmal verloren gegangene Eisen nur notdürftig wieder drunter genagelt hatte. Im Forum wurde ihr eine DIfHO®-Huforthopädin empfohlen.

 

 

Mitte August 2006 wurden ihm erst die besonders problematischen Vordereisen abgenommen, da das Wandhorn sehr bröselig war und die Hufsohle äußerst dünn. So konnte er ohne Polster weiterhin auf die Weide. Innerhalb weniger Tage begann er fröhlich über die Wiesen zu galoppieren, so dass ihm Ende August auch die Hintereisen abgenommen wurden.

 

 

Nach ein paar Wochen nimmt die Fühligkeit ab, so dass er sich auch auf ungünstigen Böden immer besser bewegen kann. Ende Oktober präsentiert er sich ausgeglichen und gelassen, döst während der huforthopädischen Arbeit:

 

 

 

Im Sommer 2007 haben sich die Zustände nahezu normalisiert. An allen vier Hufen wächst ein neuer Huf mit dichterem Hornmaterial und besserer Ausrichtung nach. Der Huf wird zur Lastaufnahme wieder senkrecht unter gestellt. Die vormals extrem unterschiedlich ausgerichteten Hufwände haben sich wieder angenähert.

 

 

Nach langfristigen Problemen kann die junge Besitzerin ihr Pferd nun wieder regelmäßig reiten.